Tag 8

An dieser Stelle ist die Weser bereits ein Gezeitenstrom. Wir liegen windgeschützt der Landseite zugewandt. Beim Manövrieren dürfen wir nur nicht die Spundwand vergessen. Die ist bei Hochwasser nicht zu sehen. Ansonsten lautet offenbar die Devise – je nördlicher, je günstiger. Der Aufenthalt an dieser unmittelbar an der Altstadt gelegenen Marina schlägt mit lediglich € 6,- zu Buche. Wird nach Bootslänge berechnet. Hat also auch durchaus seine Vorteile, so ein kleines Boot zu haben.

Harter Schnitt und 500 km weiter südlich.

Zuhause im beschaulichen Heusenstamm war man auch nicht untätig und hat die Nummernschilder meines Autos gestohlen. Vielleicht wollte man das auch gleich mit dem Wagen nebst Anhänger versuchen und wurde gestört. Sehr ärgerlich. Auf die Telefonate mit den Behörden freue ich mich jetzt schon. Danke an dieser Stelle an (meine Frau) Babett, die bereits bei der örtlichen Polizei war.

Den sonnigen Sonntag lasse ich mir trotzdem nicht verderben.

Erst einmal Clemens die Stadt zeigen. Die touristischen Highlights dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Wie u. a. das Schnoor-Viertel. Und – ganz klar – auch diese vier Gefährten dürfen nicht ausgelassen werden.

Kurz zu Clemens und mir. Ja, die Zeit, die wir gemeinsam verbringen, macht sich auf angenehme Weise bemerkbar. Das Thema Boot verbindet. Eine schöne Gemeinsamkeit, die wir gerne miteinander teilen. Auch die vielen Eindrücke der letzten acht Tage lassen wir immer wieder Revue passieren. Die Spannungen des Alltags weichen zugunsten eines entspannten Miteinanders. Ich erwarte keine Wunder nach der Rückkehr in die heimischen Gefilde. Doch vielleicht schaffen wir es ja, einen Teil der guten Atmosphäre zu konservieren. Ich werde mir (mehr) Mühe geben. Der Ältere und vor allem sein Vater bin nun einmal ich.

Zurück zum Auto. warum habe ich das geschrieben? Nun, am kommenden Freitag will meine Frau mit Auto und Trailer nach Bremerhaven fahren, um uns abzuholen. So der Plan. Ob der zu realisieren ist, steht momentan in den Sternen. Morgen werde ich mit der Zulassungsstelle in Wiesbaden  – da ist der Wagen registriert – telefonieren, dann bin ich schlauer. Und ihr anschließend natürlich auch.

4 Antworten auf „Tag 8“

  1. Ich bin mal mit meinen beiden Töchtern 10 Tage nach 🇮🇹 Zelten gefahren, so ganz ohne deren Mutter. Am Strand war ich der arme Mann, der von seiner Frau im Stich gelassen wurde, ich war der einzige Mann mit Kindern vor Ort. Das Gerede hat mich nie interessiert. Schlussendlich habe ich festgestellt dass es unheimlich was für die Beziehung bringt wenn man den ganzen Tag zusammen ist, & Zeit hat, irgendwie ganz anders als wie zB. in der Ehe 🙈. Nöö, Scherz …

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Du das Auto neu zulassen musst. Die Nummernschilder sind nun 10 Jahre gesperrt.
    Das macht kein Spaß, kostet Zeit & Geld . Und wenn Du Pech hast, dann holen die Deine neuen Schilder wieder ab.
    Ja, ich weiß is kacke 💩

  2. macht ihr jetzt >lebeschön< quasi Urlaub vom Urlaub, & danach: den gleichen Weg zurück, oder kommt das Auto, mit ohne Schilder, & rettet Euch.
    Wenn mal wieder was geplant ist, ich folge Euch, weil ich fand es galaktisch Euch zu followern … 💨

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