Tag 4

Eine idyllische Lage hat sich der Motorboot-Club Lüdenscheid ausgesucht, an dessen Steganlage wir übernachtet haben. Beim abendlichen Schnack wertvolle Hinweise erhalten, die unsere Reiseroute maßgeblich beeinflussen wird. Dazu an anderer Stelle mehr.

Kleiner Blick in das Innere unserer Yacht gefällig? Hier das Wohn- und Schlafzimmer, der Aufenthaltsraum sowie die Kommandobrücke. Schläft da einer? Schwer zu erraten, wer.

Besichtigung des Schiffshebewerks.

Auch heute noch beeindruckend.

Im Inneren eines Binnenfrachters. Heute Ausstellungsschiff.

Tanken ist ja mein Thema und so habe ich das freundliche Angebot des Club-Vorsitzenden gerne angenommen, mich zur Tankstelle zu fahren, um die Kanister zu füllen. Jetzt haben wir wieder ausreichend Sprit. Nach der darauf folgenden Versorgung mit Proviant im Feinkost Lidl geht es wieder los. Alles ist verstaut. Motor starten und aufpassen, dass wir die Schwäne  nicht filettieren.

Auch gut zu wissen, bis Münster behindert keine Schleuse unsere Fahrt.

Es gibt sie noch! Die guten alten Telefonzellen. Auch Münzfernsprecher genannt (Fasse Dich kurz!). Irgendwo im Nirgendwo, unglaublich.

Gerade noch von einer Mixtur aus endlosem Grün, Industriebrachen, in Betrieb befindlicher Unternehmen sowie Städte mit merkwürdigen Namen umgeben und nun nichts als Wiesen und Felder. Hin und wieder ein entgegen kommender Frachter, das war’s. So entspannend, dass ich mich – verstärkt von den Bootsbewegungen – nicht gegen das langsame Wegdösen wehren kann.

In Münster angekommen. Gleich in den Stadthafen eingebogen. Auch hier unverkennbar der Trend, ehemalige Industriefläche einer gänzlich anderen Nutzung zuzuführen. Restaurants und Kneipen gehen immer. Dieses Konzept geht auch an diesem Ort auf.

Clemens! Tu’s bitte nicht…

Zurück zum Thema. Eins darf im Rahmen geglückter Urbanisierung natürlich nicht fehlen – Kunst. Diese Installation quer durchs Hafenbecken passt bestens zur Umgebung. Und macht uns sowie allen anderen sichtlich Spaß.

Gut auch diese Installation für unsere Mägen. Geht’s uns gut oder geht’s uns gut?

2 Antworten auf „Tag 4“

  1. Wow. Jeder Tag scheint für euch beiden kapitäne ( Segler würden jemanden zum fock Affen degradieren ) ein Quell erquicklicher Freude zu sein. Unser Land ist schon zauberhaft. Danke bruder für die netten Eindrücke. Und Du, Clemens, hast nen geilen Vater. Aber das Bild, wenn du ihn mit einem arschtritt von Bord beförderst, wäre..naja. a Big lough

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